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Stellenabbau bei Enercon

/ Aurich Facebook Share 10.11.2019 10:54
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Beim Windkraftanlagenhersteller Enercon werden 3000 Stellen abgebaut. Die Geschäftsleitung begründet diesen Schritt mit der Energiepolitik der Bundesregierung. Die Energiepolitk hat zu einem Einbruch des Marktes für Windenergieanlagen an Land geführt. Der Markt in Deutschland kam im ersten Halbjahr 2019 in Deutschland fast zum Erliegen. In diesem Zeitraum wurden nur 150 neue Windräder errichtet. Dies sind rund 80 Prozent weniger als im Vorjahr. Bereits 2018 hat Enercon rund 800 Stellen gestrichen und angekündigt sich internationaler auszurichten.

Betroffen vom Vergabestopp für Produktionsaufträgen ist in erster Linie die Lieferung von Rotorblättern. Für die  Blattwerke in Aurich und Magdeburg gibt es keine Aufträge mehr. In beiden Werken müssen daher jeweils rund 1500 Mitarbeiter gehen.

 

Die Krise betrifft nicht nur Enercon. Bereits im April hat der Konkurrent Senvion Insolvenz angemeldet und bei Nordex brach der Gewinn im ersten Halbjahr um mehr als die Hälfte ein.

Als Hauptgrund für die Krise werden lange Genehmigungsverfahren, zu wenig Flächen für Windkraftanlagen und viele Klagen von Bürgerinitiativen genannt.

 

Quelle: focus


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